DIN A3 Briefkasten: große Dokumente ungeknickt empfangen
Pläne, Zeichnungen, Urkunden oder Präsentationsmappen benötigen deutlich mehr Platz als klassische Briefpost. Ein DIN A3 Briefkasten mit C3-Einwurf nimmt großformatige Sendungen auf, ohne dass sie gefaltet oder stark gebogen werden müssen.
Was ist ein DIN A3 Briefkasten?
Ein DIN A3 Briefkasten ist ein besonders groß dimensionierter Briefkasten, der A3-Dokumente in einem passenden C3-Umschlag aufnehmen kann. Ein A3-Blatt misst 297 × 420 mm. Für den Postversand wird meist ein C3-Umschlag mit 324 × 458 mm verwendet. Deshalb genügt es nicht, den Innenraum ausschließlich am reinen Papierformat auszurichten.
Entscheidend sind eine ausreichend breite Einwurföffnung, genügend Innenraum und ein Verlauf, bei dem die Sendung nicht unmittelbar hinter der Klappe gestaucht wird. Modelle mit C3-Quereinwurf bieten dafür die passende konstruktive Grundlage.
- A3-Unterlagen bleiben glatt und gut lesbar.
- Große Umschläge müssen nicht gefaltet werden.
- Auch Kataloge, Mappen und umfangreiche Post finden Platz.
- Das größere Volumen reduziert das Risiko eines überfüllten Briefkastens.
DIN A3, C3 und DIN EN 13724: der wichtige Unterschied
Die Begriffe werden häufig miteinander vermischt. Für eine sichere Auswahl sollte zwischen Papierformat, Versandhülle und Briefkastennorm unterschieden werden.
| Begriff | Typisches Maß | Bedeutung für den Briefkasten |
|---|---|---|
| DIN A4 | 210 × 297 mm | Übliches Dokumentenformat. In einem C4-Umschlag für viele normorientierte Standardbriefkästen geeignet. |
| DIN A3 | 297 × 420 mm | Doppelte Fläche von A4. Benötigt deutlich mehr Einwurfbreite und Innenraum. |
| C3-Umschlag | 324 × 458 mm | Geeignet für ein ungefaltetes A3-Blatt. Dieses Außenmaß ist für die praktische Planung maßgeblich. |
| DIN EN 13724 | Briefkastennorm | Regelt Anforderungen an Einwurföffnungen, Sicherheit, Witterungsschutz und Gebrauchstauglichkeit. Sie definiert kein Produkt namens „DIN A3 Briefkasten“. |
Wichtig: „DIN A3“ bezeichnet zunächst das Papierformat. Ein entsprechender Briefkasten sollte praktisch für C3-Umschläge ausgelegt sein. Die technische Norm für Hausbriefkästen bleibt die DIN EN 13724. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Beitrag DIN EN 13724 verständlich erklärt .
Welche DIN-A3-Briefkastenlösung passt?
Die BASIC Plus Modelle mit 550 mm breitem Briefkastenfach und C3-Quereinwurf sind für große Dokumente ausgelegt. Je nach Objekt stehen Einzelmodelle, designorientierte Varianten und Anlagen für mehrere Empfänger zur Verfügung.
BASIC Plus XXL
Großer Briefkasten mit zusätzlichem XXL-Paketfach. Geeignet für Wohnhäuser, Büros und Betriebe mit regelmäßigem Eingang großformatiger Post.
Einzelmodell ansehen
Elegance 1
Die Edelstahlblende und individuelle Laserbeschriftung verbinden den großzügigen C3-Briefkasten mit einer klaren, hochwertigen Gestaltung.
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3er XXL Anlage
Für Gewerbeobjekte oder Gebäude mit mehreren Einheiten. Jeder Empfänger erhält ein großformatiges Briefkastenfach und ein eigenes Paketfach.
3er Anlage ansehenGOETHE XXL-Paketboxen für DIN A3 und große Pakete
Die freistehenden XXL-Paketboxen der Serie GOETHE verbinden einen großformatigen Briefkasten für DIN-A3-Sendungen mit einem Paketfach für Pakete bis DHL-Größe L. Das flächenbündige Design, das Schleusensystem und die Pulverbeschichtung in einer RAL-Farbe nach Wahl eignen sich besonders für hochwertige Eingangsbereiche an Wohnhäusern und Gewerbeobjekten.
GOETHE mit 1 Briefkasten
Diese Ausführung kombiniert einen Briefkasten für großformatige DIN-A3-Umschläge mit einer freistehenden XXL-Paketbox. Sie eignet sich für Einfamilienhäuser, Büros und kleinere Gewerbeobjekte mit regelmäßigem Paketempfang.
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GOETHE mit 2 Briefkästen
Die Variante mit zwei Briefkästen bietet getrennte Postfächer für zwei Empfänger und ergänzt diese um eine großzügige XXL-Paketbox. Damit ist sie für Zweifamilienhäuser sowie kleinere Wohn- und Gewerbeobjekte geeignet.
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Für wen lohnt sich ein A3 Briefkasten?
Ein großformatiger Briefkasten ist sinnvoll, wenn Dokumente nicht gefaltet werden dürfen oder das tägliche Postvolumen einen klassischen Hausbriefkasten regelmäßig überfordert. Das betrifft besonders gewerbliche und öffentliche Eingangsbereiche.
- Architektur- und Ingenieurbüros mit Plänen und Zeichnungen
- Arztpraxen, Kanzleien und Verwaltungen mit umfangreichen Unterlagen
- Schulen, Bildungseinrichtungen und kommunale Gebäude
- Werkstätten, Produktionsbetriebe und Gewerbeobjekte
- Privathaushalte mit häufigen Katalog-, Waren- und Paketsendungen
- Mehrfamilienobjekte mit überdurchschnittlichem Postaufkommen
Bei sensiblen Unterlagen sollten zusätzlich ein stabiles Schloss, eine wirksame Entnahmesicherung und ein witterungsgeschützter Standort berücksichtigt werden.
A3-Briefkasten, Großraumbriefkasten und Paketbriefkasten im Vergleich
Nicht jede große Box erfüllt dieselbe Aufgabe. Die passende Lösung richtet sich nach Format, Dicke und Häufigkeit der eingehenden Sendungen.
C3-Briefkasten
Die richtige Wahl für flache A3-Dokumente in C3-Umschlägen. Der Einwurf erfolgt wie bei klassischer Briefpost, jedoch über eine breitere Öffnung.
Großraumbriefkasten
Sinnvoll bei hohem Postaufkommen, vielen Katalogen oder längeren Leerungsintervallen. Neben der Öffnung zählt vor allem das nutzbare Innenvolumen.
Paketbriefkasten
Für dickere Sendungen und Pakete. Kombimodelle verbinden ein C3-Briefkastenfach mit einem separat gesicherten Paketfach.
Darauf sollten Sie beim DIN A3 Briefkasten achten
1. Tatsächliche Sendung messen
Planen Sie nicht nur mit dem A3-Blatt. Ein C3-Umschlag ist größer und kann durch Verstärkung, Kartonrückwand oder mehrere Dokumente zusätzlich dicker werden.
2. Freien Einwurf prüfen
Die nutzbare Öffnung und der Weg dahinter müssen zur Sendung passen. Ein breiter Kasten allein reicht nicht, wenn die Einwurfklappe oder innere Bauteile das Format begrenzen.
3. Volumen passend wählen
Bei täglichem Gewerbepostaufkommen oder seltenen Leerungen sollte neben dem Format auch die Menge berücksichtigt werden. Ein tiefes Fach verhindert Rückstau am Einwurf.
4. Montageart festlegen
Freistehende Anlagen lassen sich gut an Grundstücksgrenzen oder vor Gewerbegebäuden positionieren. Für Fassaden sind Aufputz-, Unterputz- oder individuelle Einbaulösungen möglich.
5. Material und Oberfläche abstimmen
Edelstahl und fachgerecht pulverbeschichtete Metalloberflächen eignen sich für langlebige Empfangslösungen. Eine RAL-Farbe nach Wahl ermöglicht die Abstimmung auf Fassade, Türen und Fenster.
6. Zusatzfunktionen früh einplanen
Beschriftung, Hausnummer, Klingeltaster, Sprechanlage oder Kamera sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden. So entsteht eine funktionale und gestalterisch geschlossene Anlage.
Planungshinweis: Soll die Anlage direkt im Wetter stehen, empfehlen wir eine konstruktiv geschützte Position oder ein geeignetes Regendach. Die Einwurf- und Entnahmeseite sollten jederzeit gut erreichbar bleiben.
DIN A3 Briefkasten als Sonderanfertigung
Standardmodelle decken viele Anforderungen ab. Bei besonderen Einbausituationen, abweichenden Abmessungen oder einer Kombination mit Klingel- und Sprechtechnik kann eine individuell geplante Briefkastenanlage sinnvoll sein.
Für Gewerbeobjekte und anspruchsvolle Eingangsbereiche lassen sich unter anderem Anzahl und Anordnung der Fächer, Montageart, Entnahmerichtung, Oberfläche und technische Einbauten auf das Projekt abstimmen. Auch Kombinationen aus großformatigem Briefkasten, Paketfach und Türkommunikation sind möglich.
FAQ zu DIN A3 Briefkästen
Welche Maße hat DIN A3?
Ein Blatt im Format DIN A3 misst 297 × 420 mm. Für den Versand ohne Falten wird typischerweise ein C3-Umschlag mit 324 × 458 mm verwendet.
Passt DIN A3 in einen normalen Briefkasten?
In viele Standardbriefkästen passt ein A3-Dokument nicht ungeknickt hinein. Diese Modelle sind meist für C4-Umschläge und damit für A4-Dokumente ausgelegt. Für A3 empfiehlt sich ein Briefkasten mit C3-Einwurf und ausreichend großem Innenraum.
Warum benötigt ein DIN A3 Briefkasten einen C3-Einwurf?
Das A3-Blatt ist kleiner als seine Versandhülle. Ein C3-Umschlag misst 324 × 458 mm. Die Einwurföffnung muss deshalb das Kuvert und nicht nur das reine Papierformat berücksichtigen.
Ist ein DIN A3 Briefkasten nach DIN EN 13724 vorgeschrieben?
Nein. DIN A3 ist ein Papierformat. Die DIN EN 13724 definiert Anforderungen an Hausbriefkästen, verlangt jedoch nicht generell die Aufnahme von A3- beziehungsweise C3-Sendungen. Ein C3-Briefkasten bietet mehr Platz als die übliche normorientierte Grundanforderung.
Was ist der Unterschied zwischen einem A3 Briefkasten und einem Paketbriefkasten?
Ein A3 Briefkasten ist vor allem für große, flache Dokumentensendungen gedacht. Ein Paketbriefkasten nimmt zusätzlich dickere Waren und Pakete auf. Kombimodelle besitzen getrennte Fächer für Briefpost und Pakete.
Gibt es DIN A3 Briefkästen für mehrere Parteien?
Ja. Großformatige Briefkasten- und Paketfachanlagen sind auch für mehrere Empfänger erhältlich. Wichtig sind eine klare Zuordnung der Fächer, gut lesbare Beschriftungen und eine ergonomische Einwurf- und Entnahmehöhe.
Kann ein DIN A3 Briefkasten freistehend montiert werden?
Ja. Freistehende Modelle eignen sich besonders für Grundstücksgrenzen, Zufahrten und Gewerbeobjekte. Je nach Ausführung erfolgt die Befestigung auf einem geeigneten Fundament oder durch Einbetonieren der Standelemente.
Welche GOETHE Paketbox eignet sich für DIN-A3-Sendungen?
Die freistehenden GOETHE XXL-Paketboxen mit einem oder zwei Briefkästen sind für DIN-A3-Umschläge ausgelegt. Beide Varianten kombinieren großformatige Briefpost mit einem Schleusensystem für Pakete bis DHL-Größe L und sind in einer RAL-Farbe nach Wahl erhältlich.
Sind Sondermaße und RAL-Farben möglich?
Je nach Modell und Projekt können Abmessungen, Montageart, Entnahmerichtung, Beschriftung und Oberfläche angepasst werden. Pulverbeschichtungen in einer RAL-Farbe nach Wahl ermöglichen eine harmonische Abstimmung auf die Architektur.
Große Post passend empfangen
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