Laden ohne Wand – komfortabel, robust und sichtbar gut gelöst
Eine freistehende Ladesäule ist die passende Lösung für offene Stellplätze, Einfahrten, Parkflächen und gemeinsam genutzte Ladepunkte. Sie schafft eine feste, gut erreichbare Position und lässt sich früh in Wegeführung, Beleuchtung und Gestaltung des Außenbereichs einplanen.
Bei BMLsystems wählen Sie nicht nur die Ladetechnik. Auch Gehäuseform, Oberfläche, Ladeanschluss und Anzahl der Ladepunkte werden auf die Nutzung abgestimmt. So entsteht kein beliebiger Technikpfosten, sondern eine dauerhaft nutzbare Lösung für Privatgrundstück, Wohnanlage oder Gewerbeobjekt.
Welche Ladesäule passt zu Ihrem Stellplatz?
Für die Auswahl sind drei Fragen besonders wichtig: Soll das Ladekabel fest an der Säule bleiben, wie viele Fahrzeuge sollen laden können und wird eine komplette Ladeeinheit oder eine vorbereitete Standsäule benötigt?
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| Einsatz | Passende Lösung | Typische Ausstattung | Vor der Bestellung klären |
|---|---|---|---|
| Privater Einzelstellplatz | Ein Ladepunkt, häufig 11 kW | Typ-2-Kabel oder Steckdose, Zugangsschutz nach Bedarf | Fahrzeugleistung, Leitungsweg, Kabellänge und Fundament |
| Zwei benachbarte Stellplätze | Zwei Ladepunkte in einer Säule | Zwei Kabel oder zwei Steckdosen, Lastmanagement je nach System | Gleichzeitige Leistung, Nutzerzahl und Parkpositionen |
| Wohnanlage oder Unternehmen | Vernetzbare Ladesäule oder mehrere Ladepunkte | RFID, Energiezähler, OCPP oder Modbus je nach Ladeeinheit | Abrechnung, Zugangsrechte, Netzwerk und spätere Erweiterung |
| Individuelle Wallbox vorhanden | Vorbereitete Stand- oder Stelenlösung | Gehäuse beziehungsweise Träger ohne festgelegte Ladeeinheit | Maße, Befestigung, Kabelzuführung und Herstellerfreigabe |
Warum eine BMLsystems Ladesäule mehr als ein Ladegerät auf einem Pfosten ist
Eine Ladesäule steht dauerhaft im Blickfeld. Deshalb verbinden die BMLsystems Lösungen die elektrische Funktion mit einem Gehäuse, das zu Gebäude, Parkplatz und Außenanlage passt.
Draw oder Plug
Draw steht für fest angeschlagene Typ-2-Ladekabel. Plug bietet Typ-2-Steckdosen und damit freie Wahl beim Ladekabel. Beide Bauarten sind mit einem oder zwei Ladepunkten erhältlich.
GOETHE oder GRIMM
GOETHE LIB verbindet einen einzelnen Ladepunkt mit einem beleuchteten Designelement. GRIMM bietet ein geschlossenes, verschließbares Gehäuse für einen geschützten und architektonisch ruhigen Aufbau.
Farbe passend zum Objekt
Edelstahl, Bi-Color-Ausführungen und pulverbeschichtete Oberflächen ermöglichen eine Abstimmung auf Fassade, Tor, Briefkastenanlage oder Firmenfarben.
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Je nach Ladeeinheit stehen Funktionen wie Lastmanagement, Ethernet, Energiezähler, Modbus oder OCPP zur Verfügung. Welche Funktionen benötigt werden, richtet sich nach Nutzerzahl und Betreiberkonzept.
Eine gute Ladesäule beginnt unter der Oberfläche
Bevor die Bauform gewählt wird, sollten Stellplatz, Anfahrschutz, Leitungsweg und Fundament feststehen. Die Säule muss eben, dauerhaft und zum Untergrund passend befestigt werden. Gleichzeitig benötigt der Elektrofachbetrieb Angaben zu Fahrzeugen, gewünschter Ladeleistung, Gleichzeitigkeitsfaktor und möglicher Erweiterung.
22 kW sind nicht automatisch die bessere Wahl. Entscheidend ist, welche AC-Leistung das Fahrzeug aufnehmen kann, welche Leistung am Netzanschluss verfügbar ist und ob mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden. Bei mehreren Ladepunkten kann ein abgestimmtes Lastmanagement wichtiger sein als die maximale Einzelleistung.
Häufige Fragen zu Ladesäulen für Elektroautos
Wann ist eine Ladesäule sinnvoller als eine Wallbox?
Eine Ladesäule ist sinnvoll, wenn am Stellplatz keine geeignete Wand vorhanden ist, zwei Parkplätze von einem zentralen Punkt versorgt werden sollen oder der Ladepunkt bewusst frei im Außenbereich stehen soll. Eine Wallbox ist meist kompakter, wenn eine geeignete Wand direkt am Fahrzeug vorhanden ist.
Kann eine Ladesäule zwei Elektroautos gleichzeitig laden?
Ja, dafür gibt es Modelle mit zwei Ladepunkten. Die gleichzeitig verfügbare Leistung hängt von Ladeeinheit, Netzanschluss und Lastmanagement ab. Diese Punkte sollten vor der Bestellung gemeinsam mit dem Elektrofachbetrieb festgelegt werden.
Sind 11 oder 22 kW die bessere Wahl?
Das hängt vom Fahrzeug, der verfügbaren Anschlussleistung und der typischen Standzeit ab. Viele Fahrzeuge laden AC-seitig mit höchstens 11 kW. Eine 22-kW-Ladesäule bringt nur dann einen Zeitvorteil, wenn Fahrzeug und elektrische Anlage diese Leistung tatsächlich unterstützen.
Was ist besser: festes Typ-2-Kabel oder Steckdose?
Ein festes Kabel ist besonders bequem und sofort einsatzbereit. Eine Steckdose wirkt ohne Kabel aufgeräumter und bietet mehr Freiheit bei Länge und Austausch. Bei öffentlich oder gemeinschaftlich genutzten Stellplätzen kann die Steckdosenlösung organisatorische Vorteile haben.
Wann wird Lastmanagement benötigt?
Lastmanagement ist besonders relevant, wenn mehrere Ladepunkte oder weitere große Verbraucher gleichzeitig betrieben werden. Es verteilt die verfügbare Leistung und kann helfen, den Netzanschluss sinnvoll zu nutzen. Verfügbarkeit und Funktionsumfang sind von der gewählten Ladeeinheit abhängig.
Benötigt eine Ladesäule immer ein Fundament?
Freistehende Ladesäulen benötigen eine dauerhaft tragfähige und zum Produkt passende Befestigung. Häufig ist dafür ein Betonfundament vorgesehen. Maße, Bewehrung, Leitungsdurchführung und Befestigung richten sich nach dem konkreten Modell und den örtlichen Bedingungen.
Wer darf eine Ladesäule anschließen?
Elektrischer Anschluss, Schutzmaßnahmen, Anmeldung, Prüfung und Inbetriebnahme dürfen nicht in Eigenleistung erfolgen. In Deutschland müssen diese Arbeiten durch ein entsprechend eingetragenes Installationsunternehmen ausgeführt werden.
Wand vorhanden oder Ladekabel separat benötigt?
Für Garage, Carport oder eine geeignete Fassade sind Wallboxen häufig die kompaktere Lösung. Separate Mode-3-Ladekabel finden Sie ebenfalls im Bereich Elektromobilität.
Ladesäule auswählen oder Ladeprojekt gemeinsam klären
Vergleichen Sie Lösungen mit Kabel oder Steckdose, einem oder zwei Ladepunkten sowie vorbereitete Standsäulen. Für Wohnanlagen, Unternehmen und besondere Einbausituationen helfen uns Lageplan, Stellplatzanzahl und Angaben zur gewünschten Nutzung.
